Tal der Muttergottes von Lourdes

Lipica war bis zum 1. Weltkrieg unter der Herrschaft des Kaisers von Wien. In den Jahren 1848-1875 leitete Karel Grünne das Gestüt und als er schwer erkrankte, suchte er Heilung im Tal, wo er seine ganzen Tage verbrachte, bis er endlich geheilt war. Als Dank dafür ließ er eine Kapelle in die Steinwand meißeln, die eine Skulptur der Muttergottes enthält. Er errichtete Fußwege im ganzen Tal und ließ überall Blumen pflanzen. So wurde das ganze Tal zu einer heiligen Gedenkstätte verwandelt. Bis zum 2. Weltkrieg kamen Pilger, vor allem aus der Gegend von Triest, an diesen magischen Ort.

Die Kapelle wurde im Jahr 1993 restauriert mit dem Wunsch, dass das Tal wieder als ein Pilgerweg beliebt wird. Gelegentlich gibt es im Tal auch heilige Messen.